Samstag, 5. September 2026

Kaliumdünger im Herbst?

Kaliumdünger oder Dünger mit höherem Kaliumanteil werden oft für die Herbstdüngung empfohlen, da Kalium die Frostfestigkeit fördert. Gleichzeitig steht in vielen Gartenanleitungen, dass man ab Mitte August nicht mehr düngen soll, damit das Wachstum nicht mehr angeregt wird. Was also? 

Sinnvoll ist eine Herbstdüngung zwischen September und November bei Rasen, Obstbäumen und -sträuchern, winterharten immergrünen Pflanzen wie Rhododendron, Buchs, Liguster und Nadelbäumen. Außerdem bei Ziergräsern (habe ich nicht), vor allem wenn sie im Kübel gehalten werden. Quelle: https://www.mein-gartenexperte.de/herbstduengung-garten-im-herbst-richtig-duengen   https://rainerduenger.de/2024/09/09/duengen-im-herbst-was-wann-und-wie-mit-rainer/ nennt auch Funkien und Bergenien als Kandidaten für Herbstdüngung und schreibt, dass für Obstbäume und Sträucher Kompost besonders geeignet ist. Bei Stauden kann Kompost gleichzeitig als Kälteschutz für die Wurzeln dienen. Unter den Gemüsen haben Zwiebeln und Lauch einen hohen Kaliumbedarf. Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/themen/kaliumduenger 

Unter den selbstgemachten Düngejauchen sind Beinwell und Löwenzahn besonders kaliumreich. (Brennnesseljauche ist stickstoffreich, im Herbst daher besser nicht mehr verwenden.) Farnkrautbrühe unterstützt die Kaliumaufnahme aus Kompost und Boden. Quelle:  https://www.plantura.garden/gartenpraxis/duenger/kaliumduenger Holzasche liefert ebenfalls Kalium, verändert aber auch den pH-Wert des Bodens, daher mit Vorsicht verwenden und lieber auf den Komposthaufen geben. https://www.beetliebe.de/blog/kalium-duenger-selbst-herstellen/ Über die Unterschiede der diversen mineralischen Kaliumdünger https://www.hortipendium.org/Kaliumd%C3%BCngung 

 

 

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