Der Spinat macht seinem Namen alle Ehre:
Sorte: Winterriesen Stamm Verdil (von Reinsaat)
Die im Frühjahr im Beet gelegten Erdäpfel wurden heuer Opfer der Schnecken. Sie haben die Stauden so gründlich abgefressen, dass die Knollen sich nicht entwickeln konnten. Ein paar kirschgroße Knöllchen konnte ich ernten.
Aber, in einem halb gerodeten Wiesenstück sind Erdäpfelpflanzen "wild" aufgegangen, weil ich dort im Vorjahr einige Knöllchen bei der Ernte übersehen habe. Ich habe meine Pläne für das Wiesenbeet also auf irgendwann verschoben und die Pflanzen wurden immer größer. Am 18. September habe ich sie geerntet:
So groß waren Erdäpfel aus meinem Garten noch nie! Erkenntnis: man muss ihnen nur genug Zeit lassen. Und: Wenn die Winter immer milder werden, wird Überwinterungskultur eine ernsthafte Option.
Da die Pflanzkartoffeln nicht aus dem Sackerl kamen, bin ich mir bezüglich der Sorte nicht sicher. Es könnten Blue Congo AKA Blauer Schwede (aus der Kiepenkerl Mischtüte https://www.kiepenkerl.de/pflanzkartoffel-mischungstuete-12-stueck-612921/) oder Blaue Anneliese (von Reinsaat https://www.reinsaat.at/shop/DE/kartoffel/blaue_anneliese/) sein. Die Form (mehr rund als oval) spricht für Blue Congo.
Siehe auch https://biogarten-in-floridsdorf.blogspot.com/2021/03/heurige.html
https://biogarten-in-floridsdorf.blogspot.com/2020/01/erdapfelernte-im-janner.html
Die Kerbelrübenernte:
Für den nächsten Versuch merken: Wenn ich die Rübchen in der Aussaatschale oder einem flachen Trog weiter kultiviere, wird die Ernte sicher einfacher. Bereits geerntete Rübchen vor Regen schützen (verfaulen sonst).
So sahen die wild aufgegangenen Zucchini vor einer Woche aus http://biogarten-in-floridsdorf.blogspot.com/2022/07/gartenrundgang-anfang-juli-paradeiser.html
Und so heute:
Meine Birnenernte ist zwar nicht riesig, aber trotzdem ein kleines Wunder. Von den beiden Birnensorten am "Duo-Baum" hat nämlich nur eine geblüht und hier in der Gegend gibt es weit und breit keine anderen Birnbäume zum Befruchten.
Ob es nun Vereinsdechantsbirnen oder Conférence sind, weiß ich nach wie vor nicht, denn beide sehen auf Fotos ein bisschen anders aus.
Update nach Webrecherche und Verkostung: Die Conférence ist eine Herbstbirne, Genussreife September. Die Vereinsdechantsbirne ist eine Winterbirne, Genussreife November. Die im Foto rechte Birne habe ich angeschnitten und gekostet. Sie ist weich, saftig, schmeckt reif und gut und wird ums Kerngehäuse schon ein bisschen braun. Daraus schließe ich, dass es eine Herbstbirne und somit die Conférence ist. Note to self: Somit ist die näher zum Nachbarzaun zeigende Baumhälfte die Conférence.
Beim Ausgraben der über den Winter in einem Mörteltrog gelagerten Krenwurzeln fand ich junge Erdäpfel!
Um mir die Aussaat diverser Gemüse zu erleichtern, habe ich heuer zunächst Kartonstreifen auf die Beetfläche gelegt.